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    SCR: Erstliga-Aus nach sechs Jahren

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    Als Benjamin Bok seine Partie im Spiel gegen den USV Dresden aufgegeben hatte, stand der Abstieg des SC Remagen endgültig fest. Nun geht der Blick in eine ungewisse Zukunft.
Foto: Vollrath
    Als Benjamin Bok seine Partie im Spiel gegen den USV Dresden aufgegeben hatte, stand der Abstieg des SC Remagen endgültig fest. Nun geht der Blick in eine ungewisse Zukunft.
    Foto: Vollrath

    Weil Konkurrent Hamburger SK sechs Punkte in Serie holte, bleibt der rettende zwölfte Tabellenplatz für Schlusslicht Remagen unerreichbar. Und der Rückzug eines Erstligateams, ab und an Rettungsanker für einen Absteiger, "war mal ein Gerücht, aber Namen blieben ungenannt", so Noras.

    Beim SC Remagen ist somit die 2. Liga bereits ein Thema. "Aber noch ist alles in der Schwebe", betont der Mannschaftsführer: "Mit den endgültigen Planungen beschäftigen wir uns erst nach Saisonende." Die Mannschaft wird im Unterhaus eine andere Zusammensetzung haben, "es gibt aber Spieler, die signalisierten, auch eine Klasse tiefer antreten zu wollen".

    Für einen Tag hatte es so ausgesehen, als könnte das Wunder Klassenverbleib doch noch gelingen. Gegen die Berliner Überraschungs-Könige aus Tegel, von der Elo-Wertung und Großmeister-Besetzung her deutlich unterlegen, hatte man sich zu einem 4,5:3,5-Sieg "gequält", wie Noras anmerkt, damit aber immerhin den letzten Rang an den kommenden Gegner Dresden abgegeben.

    Auffällig die 150-zügige Seeschlange, produziert von Alexander Goloshchapov, der das letzte Drittel seiner Partie dem aussichtslosen Versuch widmete, im Endspiel mit König, Turm und Springer gegen König und Turm zum vollen Punkte zu kommen. "Theoretisch ist das Remis, man hat höchstens in der Praxis am Brett eine kleine Chance", urteilt Noras: "Aber bei dieser Spielstärke ist das aussichtslos."

    Er habe, so Noras weiter, seinem Spieler gesagt, dass es besser gewesen wäre, sich fürs nächste Spiel auszuruhen. Tat der aber nicht - und gab tags drauf nach 36 Zügen auf. Als dann auch noch Jens Kipper am hintersten Brett erneut verlor, war das Abstiegsduell bereits vor Ende der letzten beiden Partien entschieden - ein Abbild der gesamten Saison, die für den SC Remagen in allen Belangen schlecht gelaufen ist: "Alle Spieler blieben unter ihren Möglichkeiten, mit keinem konnte man richtig zufrieden sein", urteilte der Mannschaftsführer. Hinzu kamen ein "ungünstiger Spielplan", Pech bei der einen oder anderen knappen Niederlage und die Stärke einer Liga, in der sich vermeintliches Fallobst als durchaus reif für die höchste Klasse erwies (Tegel) und selbstbewusste Neulinge (Hockenheim) manchen Gegner inklusive Remagen aufmischten.

    So bleibt dem SCR nun nur die Erinnerung an eine positive Erstligaerfahrung, "die länger gedauert hat, als man es für ein Städtchen wie Remagen erwarten durfte", wie Noras meint. Thomas Wächtler

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