Tokio

Schweres Nachbeben verzögert Arbeit an Atom-Ruine

Das schwere Beben mit der Stärke 7,0 hat die Arbeiten an der Atomruine Fukushima Eins verzögert. Die Sicherheitslage aber bleibe unverändert, erklärte die japanische Atomaufsichtsbehörde. Bei den Reaktoren 1, 2 und 3 fiel für etwa 50 Minuten die Stromversorgung aus. Die Experten verlegten das Abpumpen radioaktiv verseuchten Wassers daraufhin auf morgen. Auch das Einleiten von Stickstoff zur Verhinderung von Wasserstoffexplosionen wurde gestoppt. Die Regierung kündigte an, mehrere Gemeinden außerhalb der bisherigen Evakuierungszone räumen zu lassen.