Archivierter Artikel vom 06.11.2013, 19:30 Uhr

Schweizer Experten gehen laut Medien von Vergiftung Arafats aus

Tel Aviv (dpa). Der frühere Palästinenserführer Jassir Arafat ist 2004 möglicherweise doch vergiftet worden. Darauf deuten Untersuchungsergebnisse von Schweizer Experten hin, über die der Sender Al-Dschasira und die britische Zeitung «Guardian» berichteten. Gewebeproben Arafats hätten 18-mal mehr Polonium enthalten als normal. Arafats Witwe Suha sprach laut Al-Dschasira von einem «Verbrechen des Jahrhunderts». Die Palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah wollte zu den Berichten noch keine Stellung nehmen.