Schulden der Tochter nicht von Steuer absetzbar

Neustadt/Weinstraße (dpa/lrs) – Eltern, die Schulden ihres erwachsenen Kindes begleichen, können die Kosten nicht als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen. Das hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden und damit die Klage eines Ehepaares abgewiesen. Das Paar hatte Schulden seiner Tochter in Höhe von fast 23 000 Euro übernommen und dies dann in der Steuererklärung geltend gemacht (Urteil vom 3. November – Az.: 6 K 1358/08). Die Kläger hatten auf die schwierige Situation ihrer Tochter verwiesen, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Als alleinerziehender Mutter habe ihr die Privatinsolvenz gedroht, sollte sie die Steuerschulden nicht begleichen.

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