Archivierter Artikel vom 19.07.2011, 10:00 Uhr

Schlechtes Wetter behindert Bergung auf der Wolga

Moskau (dpa). Ein Gewitter hat die Bergung des russischen Unglücksschiffs «Bulgaria» aus der Wolga behindert. Deshalb seien die Arbeiten unterbrochen worden, heißt es aus dem Verkehrsministerium nach Angaben der Agentur Itar-Tass. Das am 10. Juli gesunkene Boot sei mittlerweile am Grund des Stroms fast wieder aufgerichtet worden. Um die «Bulgaria» besser stabilisieren zu können, seien 400 Tonnen Erde aus dem Flussbett geschaufelt worden. Als nächstes legen Taucher 15 Meter lange Metallschlingen um das Schiff. Danach sollen zwei schwimmende Kräne die «Bulgaria» an die Wasseroberfläche hieven.