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Hamm

Schlaf- und Beruhigungsmittel vorsichtig einnehmen

dpa/tmn

Ältere Menschen sollten einen kritischen Blick in ihren Arzneimittelschrank werfen. Denn Schlaf- und Beruhigungsmittel, sogenannte Benzodiazepine, könnten zu mehr Stürzen sowie zu einer Abhängigkeit führen, warnt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in Hamm.

Schlafstörungen im Alter würden häufig mit solchen Schlafmitteln behandelt – obwohl der kürzere Schlaf meist biologisch bedingt sei. Von Benzodiazepinen gehe ein hohes Suchtpotenzial aus: Sie führten bei langfristiger, regelmäßiger Einnahme zu einer Abhängigkeit.

Ältere Menschen hätten außerdem eine geringere Toleranz gegenüber den Wirkungen der Schlaf- und Beruhigungsmittel. Dadurch könne es zu einer schleichenden Vergiftung kommen. Psychotische und depressive Zustände sowie demenzähnliche Ausfälle träten regelmäßig auf, warnt die DHS. Durch die langfristige und regelmäßige Einnahme von Benzodiazepinen erhöhe sich außerdem das Sturzrisiko um 66 Prozent. Ursachen seien auftretender Schwindel und Unsicherheiten beim Gehen.

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