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    Savchenko/Solkowy ändern überraschend Kurzkür

    Die viermaligen Paarlauf-Weltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy haben für den Kampf um Gold bei den Winterspielen kurzfristig ihr Kurzprogramm ausgetauscht.

    Medaillen-Hoffnung
    Robin Szolkowy (l) und Aljona Savchenko ändern in Absprache mit ihrem Trainer Ingo Steuer ihre Kurzkür.
    Foto: Christian Charisius – DPA

    Mit einer Kurzversion der Weltmeister-Kür 2011 zum «Rosaroten Panther» werden die Chemnitzer am Dienstag in Sotschi antreten. «Das hat rein taktische Gründe, ich hatte das Programm schon im Hinterkopf», sagte Trainer Ingo Steuer der Nachrichtenagentur dpa.

    Die ursprünglich geplante Vorstellung zu «When winter comes» von André Rieu werden die Sachsen in der Gala zum Abschluss der Spiele zeigen. Mit diesem Schachzug wollen die viermaligen Europameister den Russen Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow Paroli bieten.

    «Die Idee zu dem Wechsel hatte ich schon mehrere Wochen im Kopf. Ich habe sie mit den Sportlern diskutiert, und schließlich haben wir uns letzte Woche gemeinsam für diesen kurzfristigen Wechsel entschieden», bestätigte Steuer dem MDR-«Sachsenspiegel». Das Kurzprogramm der russischen Gastgeber ist besser als das der Deutschen, deshalb wechselten sie das Thema aus.

    «Ich erhoffe mir für den künstlerischen Wert zwei Punkte mehr. Die Russen haben mit ihrer Kurzkür ein extrem hohes Niveau erreicht. Und wir wollen nachziehen», erklärte Steuer und Szolkowy ergänzte: «Tatsächlich ist so ein Wechsel im Programm unmittelbar vor dem Saison-Höhepunkt völlig ungewöhnlich. Aber die neue Kurzkür in Sotschi zu präsentieren, ist für Aljona und mich kein Problem.»

    Wolossoschar/Trankow untermauerten schon im Teamevent mit der Kurzkür ihre Ansprüche auf Gold mit der Mannschaft und in der Paarlauf-Konkurrenz. Savchenko/Szolkowy ließen den Mannschaftswettbewerb aus und waren erst am Samstag auf dem Weg ans Schwarze Meer.

    Unterdessen baute die russische Mannschaft die Führung im neuen Teamevent vor den abschließenden drei Kür-Disziplinen am Sonntag mit 47 Punkten vor Kanada (41) und den USA (34) aus. In der Paarlauf-Konkurrenz wurden die Top-Läufer geschont. Die Deutschen schieden nach den Vorträgen der Oberstdorfer Eistänzer Nelli Zhiganshina und Alex Gazsi und der Mannheimerin Nathalie Weinzierl auf Rang acht aus. Nur die besten fünf der zehn Nationen dürfen ihre Küren präsentieren.

    Die EM-Achte Weinzierl stürzte beim Doppel-Axel. «Die Eindrücke bei meinen ersten Olympischen Spielen sind so groß, ich war wohl zu nervös», sagte die 19 Jahre alte Studentin. Sie fliegt am Montag zum Training für die Einzelkonkurrenz wieder nach Hause und will mit ihrem nach einem Schwächeanfall genesenen Trainer Peter Sczypa wiederkommen.

    Die beste Vorstellung im «Eisberg»-Eislaufpalast zeigte die 15 Jahre alte Europameisterin Julia Lipnitskaja aus Russland und brachte sich damit schon für die Medaillen in der Solo-Disziplin ins Gespräch. Erste im Tanz wurden die amerikanischen Weltmeister Meryl Davis/Charlie White vor den Kanadiern Tessa Virtue/Scott Moir und den Russen Jekaterina Bobrowa/Dmitri Solowjew.

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