Archivierter Artikel vom 12.08.2010, 10:24 Uhr

RWE stellt wegen geplanter Atomsteuer Ziele infrage

Essen (dpa). Wegen der geplanten Atomsteuer stellt nun auch der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE seine mittelfristigen Ziele infrage. Eine solche Steuer würde auch den finanziellen Spielraum für Investitionen in erneuerbare Energien, CO2-arme Kraftwerke und zukunftsfähige Netze, sagte Vorstandschef Jürgen Großmann laut einer Mitteilung. Gestern hatte bereits Eon-Chef Johannes Teyssen die Regierung davor gewarnt, dass durch eine Brennelementesteuer zusätzliche Belastungen geschaffen würden.