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Moskau

Russin Skworzowa nach Bob-Unfall wieder zu Hause

dpa

Nach fast zehn Monaten in deutschen Krankenhäusern ist die am 23. November 2009 schwer verunglückte russische Bob-Anschieberin Irina Skworzowa in Moskau eingetroffen.

Die 22-Jährige sei mit Rollstuhl und Krücken in einem Flugzeug aus München in der Hauptstadt angekommen, wie russische Medien berichteten. Sie werde nun zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik gebracht. Zwar konnte das rechte Bein der Sportlerin im Klinikum rechts der Isar vor der Amputation gerettet werden. Es ist aber unterhalb des Knies noch gefühllos.

Vor ihrer Abreise hatte Skworzowa dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) bei einem Besuch in Berchtesgaden für seine Unterstützung gedankt. Überschattet wird die Heimkehr nach sieben Wochen im Koma und mehr als 20 Operationen von einem Streit um die Verwendung von Spenden auf einem Sonderkonto. Russische Medien hatten über hohe Anwaltskosten berichtet. Die Arztrechnung von geschätzten 400 000 Euro übernehme die Regierung in Moskau, hieß es.

Skworzowa war Ende November im Zweierbob auf der Kunsteisbahn am Königssee trotz roter Ampel gestartet. Zur selben Zeit fuhr am oberen Start der russische Zweierbob der Männer bei Grün los. Beim späteren Zusammenstoß erlitt sie einen offenen Oberschenkelbruch und weitere schwere Frakturen. Die Untersuchungen zur Schuldfrage sind nicht abgeschlossen, die Staatsanwaltschaft ermittelt noch.

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