Chemnitz

DFB-Pokal 1. Runde

Ruhiger 1899-Trainer Hoeneß gibt Energie ans Team

Ruhig, sachlich, unaufgeregt – Sebastian Hoeneß agierte bei seinem Pflichtspieldebüt im DFB-Pokal mit einer äußerst besonnenen Art. Dabei hatte der 3:2 (2:2, 1:1, 0:0)-Erfolg nach Elfmeterschießen seiner TSG Hoffenheim beim Viertligisten Chemnitzer FC genügend Aufreger.

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Sebastian Hoeneß
Agierte bei seinem Pflichtspieldebüt im DFB-Pokal äußerst besonnen: Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß (r).
Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

„Es gab in den 120 Minuten Momente, wo ich nicht so ruhig war. Es ist trotzdem in so einem Spiel wichtig, ruhig zu bleiben, klar zu denken und eine gute Entscheidung zu treffen“, sagte der Coach und betonte: „Und es ist auch wichtig, Energie an die Mannschaft zu geben.“

Selbst bei der Zurücknahme des Foulelfmeters durch Schiedsrichter Patrick Hanslbauer (95.) zischte beim Small Talk mit dem Referee nur ein „Boah“ über seine Lippen. Statt Abteilung Attacke konzentrierte sich der Neffe von Uli Hoeneß auf sein Team – und wurde spät belohnt.

Ausgleich, Elfmeterschießen und Sieg dank der Glanzparaden von Keeper Oliver Baumann. „Nach dem Rückstand war es unglaublich schwierig, da spielt es keine Rolle mehr, wer gegen wen spielt, da geht es nur noch darum, wieder über Mentalität und Teamspirit reinzukommen“, erklärte Hoeneß. Er verbuchte trotz des verfehlten Ziels „in 90 Minuten alles klar zu machen“ eine „intakte Mannschaft“ und forderte zum Ligastart, „dass wir aus dem Sieg der Moral Energie ziehen müssen“.

© dpa-infocom, dpa:200914-99-552321/2

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