Archivierter Artikel vom 11.10.2015, 20:21 Uhr

Rugby-WM: Frankreich gegen All Blacks

Cardiff (dpa). Bereits im Viertelfinale der Rugby-WM kommt es zu einer Neuauflage des Endspiels von 2011. Der WM-Zweite Frankreich fordert nun den Titelverteidiger Neuseeland im Schlagerspiel der ersten K.o.-Runde zu einer ungewollt frühen Revanche heraus.

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Chancenlos
Die Franzosen konnten die Iren nicht aufhalten.
Foto: Geoff Caddick – dpa

Die Franzosen verloren in Cardiff das Spitzenspiel der Gruppe D mit 9:24 gegen Irland und konnten als Gruppenzweiter den favorisierten All Blacks nicht aus dem Weg gehen.

Die bärenstarken Iren, die trotz mehrerer Verletzungen das französische Team förmlich niederkämpften, erhielten in Argentinien den vermeintlich leichteren Gegner. Außerdem kommt es im Viertelfinale zu den Begegnungen Australien – Schottland und Südafrika – Wales. Die Vorrundenspiele überstanden nur Neuseeland, Australien und Irland ohne Niederlage. Alle drei Teams gewannen jeweils vier Begegnungen.

Gastgeber England beendete das aus seiner Sicht desaströse Turnier mit einem 60:3-Kantersieg gegen Außenseiter Uruguay. Die einseitige Partie war Frustbewältigung nach dem vorzeitigen WM-Aus. Schon vor dem Match am Samstagabend in Manchester stand das Scheitern des Teams von Trainer Stuart Lancaster in der Gruppenphase nach zwei Niederlagen gegen Wales und Australien fest.

Lancaster äußerte sich danach ausweichend über seine Zukunft als Englands Nationaltrainer. «Ich hatte bisher noch keine Zeit gehabt, darüber nachzudenken. Die vergangene Woche war sehr hart», sagte er. Zuvor hatte der Coach erklärt, die Verantwortung für das schwache WM-Abschneiden zu übernehmen. Der englische Verband hatte den Vertrag von Lancaster, der seit 2012 für den Ex-Weltmeister arbeitet, im Vorjahr um sechs Jahre bis 2020 verlängert.

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