Archivierter Artikel vom 29.06.2010, 13:40 Uhr

Rücktrittsrecht beim Fertighauskauf vereinbaren

Düsseldorf (dpa/tmn). Käufer eines Fertighauses sollten ein kostenfreies, zeitlich begrenztes Rücktrittsrecht vereinbaren. Dies schützt beispielsweise vor Einsprüchen aus der Nachbarschaft, die das Bauvorhaben verzögern könnten.

Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf in ihrem neuen Ratgeber «Kauf und Bau eines Fertighauses» hin. Sinnvoll ist das Rücktrittsrecht auch für den Fall, dass das Haus von den Behörden nicht wie geplant genehmigt wird.

Grundsätzlich gibt es kein generelles Rücktrittsrecht beim Kauf eines Hauses. Wer also vom Kaufvertrag zurücktreten möchte, muss mit hohen Kosten rechnen. So kann der Verkäufer beispielsweise Schadensersatz fordern oder zumindest Rücktrittsgebühren. Am besten ist es, sich vor dem Kauf eines Fertighauses nach den Bauvorschriften in der Gegend zu erkundigen. Am sichersten sei es, den Hersteller selber die Zulässigkeit des Projektes prüfen zu lassen, rät die Verbraucherzentrale.

Literatur: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Kauf und Bau eines Fertighauses, ISBN: 978-3-940580-60-3, 9,90 Euro (zuzüglich 2,50 Euro Versandkosten). Versandservice der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Adersstraße 78, 40215 Düsseldorf, Telefon: +49 211 3809555, publikationen@vz-nrw.de.