Archivierter Artikel vom 05.08.2010, 14:22 Uhr
Erfurt

Rot-Weiß Erfurt mit letztem Aufgebot gegen Bremen

Trotz eines arg dezimierten Aufgebotes will Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt am 7. August im heimischen Steigerwaldstadion gegen den SV Werder Bremen II zum Abschluss der englischen Woche nun auch endlich den ersten Sieg landen.

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Zu den Langzeitverletzten Sebastian Becker, Cristopher Handke, Julien Humbert, Chhunly Pagenburg und Dominik Drexler kommt nach Denis Weidlich nun auch noch Rudi Zedi hinzu. Der Kapitän musste in Koblenz in der 24. Minute mit einem Muskelfaserriss ausgewechselt werden.

«Er wird uns natürlich fehlen, weil er zuletzt Ordnung in unser Spiel gebracht hat», sagte Rot-Weiß Trainer Stefan Emmerling. Für Zedi sollen Fabian Stenzel und Nils Pfingsten-Reddig mehr Verantwortung im Mittelfeld übernehmen. «Mit dem ersten Punktgewinn in Koblenz sind wir nun in der Saison angekommen. Richtig angekommen sind wir allerdings erst, wenn wir den ersten Sieg eingefahren haben», betonte der Trainer.

Nach dem schnellen Gegentor in Koblenz sei die Mannschaft nicht zusammengebrochen und habe eine positive Reaktion gezeigt. Darauf könne man aufbauen. Allerdings sei eine weitere Steigerung in allen Mannschaftsteilen notwendig, meint der Coach. Die jungen Bremer schätzt Emmerling als eine technisch gut ausgebildete Mannschaft ein, die stets gefährlich sei. «Wir müssen sie von Beginn an bearbeiten und beackern, damit sie gar nicht erst zu ihrem Spiel finden. In der Defensive haben wir zuletzt gut gestanden. Nach vorn müssen wir jedoch mehr Akzente setzen», fordert der Trainer. «Ich bin zuversichtlich, dass uns dies gelingt, denn ich habe weiter Vertrauen in meine Mannschaft», zeigte sich Emmerling optimistisch.