Berlin

Rösler verteidigt Gesundheitskompromiss

Gesundheitsminister Philipp Rösler hat den Gesundheitskompromiss als Einstieg in ein neues System verteidigt. Damit würden nicht nur die kurzfristigen Probleme gelöst, sondern langfristig Stabilität geschaffen, sagte er in den ARD-«Tagesthemen». Die massive Kritik an den Plänen von Union und FDP dauert an. Verdi- Chef Frank Bsirske nannte die Beschlüsse sozial unausgewogen. Die SPD-Vize-Vorsitzende Manuela Schwesig warf Rösler vor, die eigentlichen Probleme wie den Ärztemangel nicht aufzugreifen.