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Rodenbach verpatzt die Premiere

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Angelika Weber (Dritte von rechts) war bei der 0:5 (0:1)-Heimniederlage des TuS Rodenbach zum Auftakt der Frauenfußball-Regionalliga Südwest bis zu ihrem verletzungsbedingten Ausscheiden noch einer der Aktivposten. 
Foto: Jörg Niebergall
Angelika Weber (Dritte von rechts) war bei der 0:5 (0:1)-Heimniederlage des TuS Rodenbach zum Auftakt der Frauenfußball-Regionalliga Südwest bis zu ihrem verletzungsbedingten Ausscheiden noch einer der Aktivposten.
Foto: Jörg Niebergall

Dabei begannen die TuS-Spielerinnen ihre erste Regionalliga-Partie konzentriert und machten es den Gästen schwer, ins Spiel zu finden. Die erste Chance hatte TuS-Neuzugang Ana Baro, die jedoch im Strafraum in aussichtsreicher Position gefoult wurde – der fällige Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Raphael Busenkell blieb allerdings aus. In der 18. Minute umkurvte Olesja Schildt mit dem Ball am Fuß Dörbachs Torfrau Christina Sodar-Dörr, die im Nachfassen das Leder dann aber doch zu fassen bekam. Diese beiden Aktionen schienen wie ein Weckruf für die Gäste gewesen zu sein, die auf einmal besser in ihr Spiel fanden. Vor allem Jennifer Keils machte über die rechte Seite immer wieder gefährlich Druck nach vorne und versuchte, ihre Sturmkollegin Franziska Steilen in Szene zu setzen. In der 22. Minute hatte sie Erfolg, Steilen drückte frei vor dem Tor eine Flanke zur Führung für die Gäste über die Linie.

Die Gastgeberinnen zeigten sich wenig geschockt von dem Gegentor und spielten weiter gut mit. Jedoch schlichen sich immer wieder Fehler ein. Oft waren die SV-Akteure einen Schritt schneller am Ball oder setzten sich im Zweikampf mit etwas mehr Einsatz durch. Folge waren noch zwei gute Dörbacher Chancen vor der Pause, doch Keils und Steilen scheiterten (40., 43.).

"In der Kabine haben wir uns so viel vorgenommen, doch dann kam alles anders", sagte Hertling über die Pausenansprache. Direkt nach dem Wiederanpfiff durften erneut die Gäste jubeln. Steilen erhöhte auf 2:0, dem kurz darauf das 3:0 durch Keils und dann auch noch das 4:0 erneut durch Steilen folgten (46., 53., 55.).

"Das war der Knackpunkt, nach drei Gegentoren in so kurzer Zeit lässt jede Mannschaft den Kopf hängen", wusste Dörbachs Trainer Stefan Dörr, der überrascht war, wie einfach der Sieg am Ende war: "Ich hatte schon mit mehr Gegenwehr gerechnet, Aufsteiger sind zu Beginn der Saison immer schwer einzuschätzen." Den Schlusspunkt in einer Partie, in der die Gastgeberinnen am Ende nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten, setzte Keils mit ihrem zweiten Treffer zum 5:0 (71.).

"Klar hatten wir uns den Auftakt anders vorgestellt", zeigte sich Hertling enttäuscht nach dem Schlusspfiff. "Wir haben es verpasst, in der ersten Halbzeit selbst ein Tor zu schießen. Danach hat Dörbach den Kampf angenommen. Die wollten, wir nicht. Aber daran werden wir jetzt während der Woche hart arbeiten und dann wieder angreifen. Das war ein Dämpfer, aber wir geben uns nicht auf."

Von unserer Mitarbeiterin

Sylvia Schneider

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