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Sigulda

Rodeln: Loch nur 14. in Sigulda

dpa

Rodel-Olympiasieger Felix Loch muss weiter auf seinen ersten Triumph im Gesamt-Weltcup warten. Im neunten und letzten Rennen des nacholympischen Winters kam der 21 Jahre alte Überflieger im lettischen Sigulda nur auf einen enttäuschenden 14. Platz.

Loch musste seinem italienischen Widersacher Armin Zöggeler den Vortritt im Kampf um die Gesamtwertung lassen. «Letzten Winter Dritter im Gesamt-Weltcup, diesmal Zweiter. Mal sehen, was im kommenden Winter herausspringt», sagte der Berchtesgadener gelassen und blickte am Ende einer starken Saison hoffnungsvoll nach vorn.

Schon vor dem Saisonfinale in der anspruchsvollen Eisrinne hatte Loch angesichts seines Rückstandes auf den 16 Jahre älteren Konkurrenten tief gestapelt. «Wenn Armin normal fährt, müsste es glücklich hergehen, dass ich noch an ihm vorbeikomme.» Und es lief alles andere als glücklich: Schon nach dem ersten Lauf lag Loch weit abgeschlagen hinter dem Südtiroler, am Ende stand Platz 14 mit fast neun Zehntelsekunden Rückstand auf den Sieger Zöggeler . «Er ist der weltbeste Rodler», hatte Loch schon vorher den Ausnahmefahrer gelobt.

Sechster WM-Titel, zum zehnten Mal Weltcup-Gesamtsieger – Zöggeler war in diesem Winter einmal mehr eine Klasse für sich. «Das war bestimmt eine super Saison für mich, eine meiner besten vielleicht», freute sich der Südtiroler. Neben Loch enttäuschten auch die anderen deutschen Männer: Jan Eichhorn fuhr immerhin noch auf den siebten Platz. Der WM-Dritte Andi Langenhan wurde Zehnter, der Olympia-Zweite David Möller kam nur auf Rang elf. «Wir liegen zu weit hinten», hatte Bundestrainer Norbert Loch bereits nach dem ersten Lauf erkannt.

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