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Risiko für Rückenleiden steigt im Winter

Eine falsche Bewegung, und plötzlich ist er da, der Schmerz im Rücken. Betroffene führen das Leiden meist auf eine falsche Körperhaltung oder eine Verkühlung zurück. Doch in vielen Fällen liegt es am mangelnden Sport – gerade im Winter.

Frau mit Rückenschmerzen
Zwickt es im Rücken? Häufige Ursache im Winter ist fehlende Bewegung.
Foto: Arno Burgi/dpa

Saarbrücken (dpa-infocom) – Bei schlechtem Wetter lockt es nur wenige vor die Tür. Daher neigen die Menschen im Winter dazu, sich weniger zu bewegen und die Abende auf der Couch zu verbringen. Darunter leidet nicht nur die Fitness, sondern auch der Rücken.

„Passivität kann zu einer Dekonditionierung der Rückenmuskulatur führen und den gesamten Bewegungsapparat schwächen“, erklärt Marcel Reuter, Sportwissenschaftler und Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie.

Wie Überbelastung durch körperliche Arbeit kann auch Bewegungsmangel zu Rückenschmerzen führen. Denn fehlt es an Kraft- und Mobilitätseinheiten, verkümmert die Wirbelsäulenmuskulatur.

Deshalb gilt auch in den Wintermonaten: dreimal pro Woche Walken, Joggen oder spazieren gehen. Dabei sollte man allerdings aufpassen, dass die Rückenmuskulatur nicht auskühlt und verhärtet. Wichtig für die Prävention ist außerdem ein regelmäßiges Krafttraining. Menschen mit häufigen Rückenproblemen empfiehlt Reuter ein gezieltes Rückentraining.

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