Archivierter Artikel vom 25.02.2010, 16:22 Uhr
Berlin

Riestern auch in der Altersteilzeit möglich

Auch in der Altersteilzeit können Sparer ihren Riester-Vertrag fortführen. Der Mindestbeitrag für die staatliche Förderung verringert sich dann schrittweise.

Darauf weist die Initiative Altersvorsorge macht Schule in Berlin hin, die unter anderem von der Bundesregierung und der Deutschen Rentenversicherung getragen wird. Damit der Staat die vollen Zulagen gewährt, müssen jährlich mindestens vier Prozent des Vorjahreseinkommens in den Vertrag fließen. Im ersten Jahr der Altersteilzeit bemessen sich die Eigenbeiträge an dieser Summe.

Vom zweiten Jahr an zahlen Arbeitnehmer mindestens vier Prozent des Altersteilzeitentgelts – berücksichtigt wird dabei nur der steuer- und sozialversicherungspflichtige Bruttolohn. Aufstockungsbeträge, die steuer- und sozialversicherungsfrei sind, fließen nicht mit ein, erläutern die Experten. Bei der Berechnung des Eigenbeitrags werden vom Vier-Prozent-Anteil die staatlichen Zulagen abgezogen. Wer 30 000 Euro im Jahr verdient, muss also nicht 1200 Euro im Jahr selbst sparen – die Grundzulage von 154 Euro oder mögliche Kinderzulagen werden von den 1200 Euro abgezogen. Erst nach dieser Rechnung bleibt der Eigenanteil übrig.

Informationen zur Altersvorsorge: www.altersvorsorge-macht-schule.de