Archivierter Artikel vom 16.09.2010, 14:18 Uhr

Richtig einkaufen bei Laktoseintoleranz

Köln (dpa/tmn). Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall: So äußert sich eine Laktoseintoleranz. Wer Milchprodukte nur schwer verdauen kann, muss beim Einkaufen gut aufpassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gibt Tipps.

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Blähungen durch Laktoseintoleranz
Wer unter Laktoseintoleranz leidet, muss die Zutatenliste von Produkten gut studieren. Sonst sind Unwohlsein und Blähungen die Folge. (Bild: dpa)

Beschwerden durch eine Laktoseintoleranz lassen sich lindern, indem Betroffene nur wenig Milch und Milchprodukte zu sich nehmen. Außerdem sollten sie diese nur gleichzeitig mit anderen Lebensmitteln verzehren, rät das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Über den Tag verteilt vertragen die meisten aber ohne Probleme so viel Laktose (Milchzucker), wie in zwei Tassen Milch enthalten ist.

Beim Einkauf sollten sie die Zutatenliste von Fertigprodukten auf die Begriffe Milchzucker, Laktose oder Lactose sowie Laktosemonohydrat oder Lactosemonohydrat kontrollieren, rät das Institut in seinem Portal «Gesundheitsinformation.de». Laktose ist außerdem unter anderem in Produkten enthalten, in denen laut Zutatenliste Milch von Schaf oder Ziege, Sahne, Sahne- oder Milchpulver, feste Milchbestandteile, Molke oder Zuckerstoffe vorkommt.

Auch die Laktose-Menge sollte im Blick behalten werden. Manchmal beziehe sich die Angabe in Gramm auf eine Portion oder auf die Gesamtmenge der Packung. Und da manchmal wieder Beschwerden auftreten, obwohl das Produkt bekannt ist, lohne sich ein erneuter Blick auf die Zutatenliste. Denn womöglich hat der Hersteller die Rezeptur geändert.

Einkaufstipps bei Laktoseintoleranz