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Neuwied

Richtfest für Kita: Schneller fertig, preiswerter als geplant

Die Deichstadt ist nicht Berlin.

Von unserem Redakteur 
Frank Blum Nun gut, sie baut auch keinen Airport, auf dem Flugzeuge aus aller Herren Länder landen, aber immerhin: Beim Richtfest für die neue Kindertagesstätte, die momentan im Rheintalweg entsteht, konnten Oberbürgermeister Nikolaus Roth und GSG-Geschäftsführer Christof Henn nur Positives vermelden: Der Bau wird früher als gedacht (März statt Mai 2014) fertig und die Kosten dafür bleiben gar minimal unter den geplanten 3,25 Millionen Euro. Bis auf die Außenanlagen sind alle Gewerke ausgeschrieben und beauftragt. Überraschungen sind nicht mehr zu erwarten. Das viergeschossige Gebäude beherbergt nicht nur die Kita. Vielmehr zieht in den ersten Stock die Quartiersmanagerin der südöstlichen Innenstadt ein, in der zweiten Etage stehen zwei barrierefreie Wohnungen zur Verfügung. „Das generationsübergreifende Projekt ist wichtig für die gesamte Entwicklung des Viertels", betonte OB Roth. Henn freute sich über den erreichten Baustand: „Wenn man ein Gebäude plant, sind immer Kosten- und Bauzeitrisiko vorhanden." Die GSG sei stolz beide gesetzten Ziele einhalten zu können. Dafür dankte Henn auch dem Architekturbüro Heinrich + Steinhardt für Planung und Bauleitung sowie der ausführenden Baufirma Deisen. Der Investition seitens der GSG in die Kita, in der zwei Gruppen für unter Dreijährige und eine kleine gemischte Gruppe bereithält, sei ein komplexer Abstimmungsprozess mit Jugendamt, Planungsamt und der städtischen Immobilienabteilung vorausgegangen. Man habe schließlich kein 08/15-Gebäude erstellen wollen, sondern ein das Stadtviertel prägendes. „Ein wichtiger Etappenschritt für mehr Kindergartenplätze für unter Dreijährige ist erreicht. Gleichzeitig werden die Raumsituation für das Büro der Sozialen Stadt verbessert und neue barrierefreie Wohnungen geschaffen", fasste Henn die vielen Vorteile zusammen. Roth wies auf die moderne Beheizung des auf 58, zehn Meter tief in den Boden getriebenen Pfeilern ruhenden Gebäudes hin. Durch die Kraft-Wärme-Kopplung werden parallel Strom und Wärme mit einem hohen Wirkungsgrad erzeugt. Der Strom wird bei Bedarf als Eigenverbrauch verwendet und bei Überfluss ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Der von einem schönen Baumbestand geprägte Außenbereich erhält noch Flächen für Kinderspielgeräte.

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