Archivierter Artikel vom 18.10.2010, 13:18 Uhr

Rheuma-Patienten: Schmerztagebuch meist unnötig

Bad Aibling (dpa/tmn) – Bei Rheuma ist das tägliche Führen eines Schmerztagebuchs meist unnötig. Es genügt, wenn der Patient mit akuten Schmerzen oder nach einem Rheuma-Schub zum Arzt geht. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Rheumatologen hin.

Um mit einer Therapie beginnen zu können, reicht es nach Angaben der Experten, wenn der Arzt dem Patienten ein oder zwei gezielte Fragen zu seinen Schmerzen stellt. Sie seien ohnehin nur ein Merkmal unter vielen: Bestimmte Laborwerte und das Ausmaß der Schwellungen an den Gelenken geben genauso Hinweise darauf, wie stark die Krankheit ausgeprägt ist.