Rechtsruck in Chile

Santiago de Chile (dpa) – Rechtsruck bei der Präsidentenwahl in Chile: Der konservative Millionär Sebastián Piñera erhielt nach Auszählung fast aller Stimmen mit gut 44 Prozent mit Abstand die meisten Stimmen. Allerdings verpasste der 60- Jährige die für einen Sieg notwendige absolute Mehrheit und muss in die Stichwahl. Dort trifft er am 17. Januar auf Ex-Präsident Eduardo Frei, der seit fast 20 Jahren die Mitte-Links-Koalition Concertación regiert. Der 67- Jährige kam auf knapp 30 Prozent.