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Berlin

Recht auf Weg zur öffentlichen Straße

dpa/tmn

Wer ein Grundstück gekauft hat, das nicht direkt an einer Straße liegt, hat das Recht auf einen Zugangsweg. Darauf weist der Verband Privater Bauherren hin. Der Hausbesitzer muss sich aber darauf einstellen, dass dafür eine Gebühr fällig werden kann.

Diese sogenannten Hinterliegergrundstücke entstehen meist dann, wenn ein größeres Grundstück nachträglich geteilt und verkauft wird. Damit der Besitzer eines solchen Grundstückes trotzdem uneingeschränkten Zugang zur öffentlichen Straße hat, darf er den Boden des Nachbarn benutzen.

Für diesen sogenannten Notweg kann der Vordermann eine Gebühr verlangen. Die nennt sich Notwegrente. Sie soll den Nachbarn dafür entschädigen, dass der Grundstückswert durch den Notweg gemindert wird. Die Höhe richtet sich auch nach Länge und Breite des Weges.

Um das eigene Grundstück bequem und auch mit dem Auto erreichen zu können, ist jedoch meist ein breiter Weg nötig. Das verlange oft schon der Brandschutz, erläutert der Verband. Er rät deshalb, mit dem Nachbarn einen entsprechenden Zuweg auszuhandeln und die Vereinbarung schriftlich im Grundbuch festzuschreiben. Dann gilt das Wegerecht auch dann noch, wenn der Nachbar das Haus später verkauft.

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