Rechnungshof moniert Vergabepraxis der Ministerien

Berlin (dpa). Der Bundesrechnungshof hat die laxe Auftragsvergabe vieler Bundesministerien an externe Berater kritisiert. So würden viele Aufträge an Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen nicht ordentlich ausgeschrieben und nicht ausreichend begründet, heißt es in einem Bericht des Rechnungshofs. Das Papier liegt der «Financial Times Deutschland» vor. So habe ein Ressort einen Berater beauftragt, eine Sitzung des Verkehrsausschusses zu protokollieren. Dafür seien 45 Stunden Arbeit aufgelistet und 17 200 Euro abgerechnet worden.