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    RB Leipzig will mit «Shrek» Frahn Augsburg stoppen

    In der 4. Liga stets der Gejagte, im DFB-Pokal aber der Favoriten-Jäger. Regionalligist RasenBallsport Leipzig will gegen den Bundesligisten FC Augsburg erneut einen Coup landen, wie in der ersten Runde mit dem 3:2 gegen den VfL Wolfsburg.

    Hoffnung
    Daniel Frahn soll auch gegen Augsburg den entscheidenden Treffer landen.
    Foto: Peter Endig - DPA

    Immerhin zeigt die Formkurve von «Pokal-Shrek» Daniel Frahn, der in Anlehnung an die Figur aus dem computeranimierten Kinofilm extra Aufkleber mit großen Händen und seinem Konterfei anfertigen ließ, wieder leicht nach oben. «So ein Spektakel wie gegen Wolfsburg wollen wir noch mal abliefern. Ich spüre schon Spannung und Aufregung, habe aber auch schlecht geschlafen», sagte der dreifache Torschütze beim Wolfsburg-Aus am Montag in der Messestadt.

    «Es geht aber nicht um Frahn, es geht ums Team. Ich will, dass die ganze Mannschaft couragiert auftritt, aber nicht übermütig in die Partie geht, weil man noch an das Spiel gegen Wolfsburg denkt», sagte RB-Trainer Peter Pacult. Er erwartet Augsburg «als gut organisierte, kompakte und geordnete Mannschaft, die teilweise auch rustikal und dominant spielt». Zudem hofft er auf den Nicht-Einsatz von Keeper Simon Jentzsch, den er als «Schlüsselspieler in Augsburg» bezeichnet.

    Auch wenn die Generalprobe in der Regionalliga gegen den FC St. Pauli II (1:1) vor nur 5000 Zuschauern verpatzt wurde, die Kulisse in der Red Bull Arena wird erstligareif sein: Bereits im Vorfeld gingen 20 000 Karten weg. Aber auch die Marketing-Maschinerie der Leipziger lief kreativ an: So wurden in der Stadt 5000 Badelatschen als «Augsburger Pokalschlappen» verteilt.

    Die RB-Kicker sind aber geerdet. «Unser Hauptaugenmerk liegt schon auf den Spielen, die kaum einer sieht. Der DFB-Pokal ist nur die Kirsche auf der Sahne», sagte Frahn. Mittelfeldspieler Tom Geißler sieht die Leipziger trotz etlicher Bundesliga-erfahrener Profis «als krassen Außenseiter». Immerhin sind die Augsburger im letzten Jahrzehnt von der Bayernliga bis in die Bundesliga durchmarschiert: «Das müssen wir erst noch schaffen», meinte Geißler.

    Die Augsburger sind vorsichtig. «Das wird ein heißer Tanz. Die Jungs sind heiß auf uns. Wir sind gewarnt», sagte Mittelfeldspieler Axel Bellinghausen, der wegen muskulärer Probleme auszufallen droht. Dabei will der Bundesligist ohne seinen zuletzt so starken Torwart Simon Jentzsch Leipzig aus dem Weg räumen. Beim 35-jährigen Routinier sei nach dem 1:1 gegen Werder Bremen eine Reaktion am gebrochenen Ringfinger aufgetreten, die Jentzsch zu einer Pause zwinge, sagte Trainer Jos Luhukay. «Ich hoffe, dass er am Donnerstag wieder trainieren kann», sagte der Niederländer. Den Stammkeeper wird in Leipzig Mohamed Amsif (22) vertreten. «Ich habe vollstes Vertrauen in ihn», sagte Luhukay.

    Der Erstligist leistete vor zwei Jahren sogar Aufbauhilfe Ost, denn die beim damaligen Zweitligisten aussortierten Sven Neuhaus, Lars Müller, Thomas Kläsener und Ingo Hertzsch wechselten allesamt nach Leipzig in die Oberliga. Doch genauso gemeinschaftlich, wie sie kamen, verließen sie die Pleißestadt am Ende der vergangenen Saison wieder. Außer Hertzsch, der nun im Marketing der Bullen arbeitet.

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