Prozess um einen Sieben-Millionen-Teppich

Augsburg (dpa). Der wohl teuerste Teppich der Welt steht heute im Mittelpunkt eines Schadenersatz-Prozesses am Landgericht Augsburg. Ein Auktionator soll den Wert des persischen Teppichs mit 900 Euro viel zu niedrig geschätzt haben. In Augsburg wechselte er zunächst für 19 000 Euro den Besitzer – wenige Monate später erzielte das Stück aus dem 17. Jahrhundert dann in London den Rekordpreis von umgerechnet 7,2 Millionen Euro. Die ehemalige Besitzern verklagte den Augsburger Auktionator, weil sie sich um viel Geld gebracht sieht.