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    Präsentiert der ASV-Trainer den Matchwinner?

    m AC Lichtenfels scheint ein leichterer Gegner am Samstag, 19.30 Uhr, bei den Ringern des ASV Mainz 88 in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand aufzulaufen. Die Franken belegten im Vorjahr nur Rang acht in der Ost-Staffel der Bundesliga. In der neuen Nordgruppe belegt das Team aus Lichtenfels mit 2:4 Punkten nur den sechsten Rang.

    Trainer Baris Baglan und Halbschwergewichtler William Harth: Die Aufgabe im Heimkampf am Samstag in Mombach gegen den AC Lichtenfels dürfte für den ASV Mainz 88 durchaus lösbar sein. 
Foto: Michael Bellaire
    Trainer Baris Baglan und Halbschwergewichtler William Harth: Die Aufgabe im Heimkampf am Samstag in Mombach gegen den AC Lichtenfels dürfte für den ASV Mainz 88 durchaus lösbar sein.
    Foto: Michael Bellaire

    Mit der Mannschaft aus der vergangenen Runde hat das aktuelle Aufgebot des AC aber wenig zu tun. Die Franken haben sich kräftig verstärkt, speziell in den niedrigsten und höchsten Gewichtsklassen. Die Zugänge Adam Bienkowski (55 Kilo, Freistil), Ceyhun Zaidov (60 Kilo, Greco), amtierender Deutscher Meister in der Gewichtsklasse darunter und Bruder des 88ers Tahir Zaidov, sowie Tim Müller (66 Kilo, Freistil), ein deutscher U23-Mann, kamen in allen bisherigen Kämpfen zu Einsatz. Müller gewann dabei zweimal. Zbigniew Baranowski (96 Kilo, Freistil) und Davis Vala (120 Kilo, Greco) traten zweimal an.

    Der AC leistete sich den Luxus, für die schweren Gewichtsklassen jeweils gleich zwei Ringer neu zu verpflichten. Gegen den KSV Köllerbach kämpfte Miloslav Metodiev statt Vala im Schwergewicht. Als Alternative für Baranowski haben die Franken noch Dato Kerashvili in der Hinterhand. Der Georgier, der wie Metodiev vom KSV Aalen kam, wartet noch auf seinen ersten Auftritt. Eine weitere Option, die die Lichtenfelser noch nicht gezogen haben, ist Savvas Apostolou im Greco-Weltergewicht.

    Eine zusätzliche Unwägbarkeit vor dem Kampf: Baranowski und Sergei Shiskov, der drei Einsätze im Freistil des Mittelgewichts absolvierte, könnten auch eine Klasse tiefer antreten. Ob Shiskov allerdings gut beraten wäre, abzukochen, ist fraglich. Statt auf Davyd Bichinashvili würde er auf Kiril Terziev treffen. Das würde ihm die Aufgabe nicht leichter machen.

    Der AC Lichtenfels hat somit eine breite Palette an Möglichkeiten. Ob er die in einem Auswärtskampf bei einem der drei Staffel-Favoriten ausreizt, muss bezweifelt werden. Schon bei den Niederlagen gegen den KSV Köllerbach und die RWG Mömbris-Königshofen, die beiden anderen Topteams, verzichteten die Franken auf besondere (Aufstellungs-) Bemühungen. Die Vermutung liegt nahe, dass der AC sich auf die Begegnungen gegen die schwächeren Kontrahenten konzentriert, um sich so den Einzug in die Prä-Play-Offs zu sichern. Baris Baglan allerdings ist vorsichtig. "In der Vergangenheit war es tendenziell immer so, dass wir es mit starken Mannschaften zu tun bekamen", sagt der Mainzer Cheftrainer.

    "Davon gehen wir auch jedes Mal aus. Der AC Lichtenfels hat eine gefährliche Mannschaft. Das sieht man allein daran, dass er gegen die WKG Leipzig/Taucha alle zehn Kämpfe gewonnen hat." Ob Baglan dem heimischen Publikum Jlias Magomadov den Matchwinner von Mömbris und Saban Karatas, der ebenfalls dort seinen Einstand im ASV-Trikot gab, lässt der Trainer - wie alle Personalentscheidungen - offen. "Natürlich werden diese Sportfreunde auch zu Hause auf die Matte gehen", sagt Baglan. "Ob es jetzt sein wird, möchte ich noch nicht sagen."

    Rechnen dürfen die 88-Fans wohl mit Suhrab Atalay. Der Fliegengewichtler sorgte bislang immer für den psychologisch so wichtigen positiven Einstieg in die Begegnungen. "Es wäre schön, wenn wir ähnlich gut starten würden wie in Mömbris", sagt Baglan. "Ein guter Auftakt ist immer wichtig."

    Gert Adolphi

     

    Die beiden einzigen Mannschaften ohne Punktverlust der Oberliga treffen am Samstag aufeinander. Der ASV Mainz 88 II tritt um 17.30 Uhr bei der Zweitliga-Reserve des VfK Schifferstadt an. "Wir können den Gegner schwer einschätzen", sagt der Mainzer Betreuer Steven Krumbholz. "Beim VfK ringen auch gute junge Leute. Ich glaube nicht, dass wir das schon gewonnen haben. Wir dürfen den Kampf auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen."

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