Positives Echo auf Euro-Krisengipfel

Berlin (dpa). Die Beschlüsse des Brüsseler EU-Gipfels sind in Wirtschaftskreisen auf ein positives Echo gestoßen. Es sei der erste europäische Krisengipfel, nach dem die Finanzmärkte nicht sagen werden: Zu wenig und zu spät, sagte Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Thomas Mayer der «Passauer Neuen Presse». Erstmals sei auch nicht aktuelles Krisenmanagement betrieben, sondern nach vorne geschaut worden. Aus der Politik wurde scharfe Kritik an der Weigerung des Nicht-Eurolandes Großbritannien laut, die Vertragsänderungen zur Stabilisierung des Euro mitzutragen.