Archivierter Artikel vom 31.01.2012, 15:00 Uhr
Koblenz

Polizei fahndet nach Mülltonnen-Rowdy – und braucht Hilfe

Nach dem tragischen Unfall, bei dem am Samstag ein 64-Jähriger in Wallersheim ums Leben kam, ermittelt die Polizei mit Hochdruck die Umstände, die zum Tod des Autofahrers führten. „Die Ermittlungen laufen, aber wir haben noch keinen Durchbruch erzielt“, berichtet Michael Wilbert, Dienststellenleiter der Metternicher Polizeiinspektion 2 auf RZ-Anfrage.

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Symbolfoto Polizei
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Foto: dpa

Koblenz – Nach dem tragischen Unfall, bei dem am Samstag ein 64-Jähriger in Wallersheim ums Leben kam, ermittelt die Polizei mit Hochdruck die Umstände, die zum Tod des Autofahrers führten. „Die Ermittlungen laufen, aber wir haben noch keinen Durchbruch erzielt“, berichtet Michael Wilbert, Dienststellenleiter der Metternicher Polizeiinspektion 2 auf RZ-Anfrage.

Bei der PI 2 wurde inzwischen eine sechsköpfige Ermittlungsgruppe gebildet, in der nicht nur jene Beamten mitarbeiten, die in der Unfallnacht das Unfallgeschehen aufnahmen, sondern auch ein Sachverständiger und Kollegen, die sich in Wallersheim und in der angrenzenden Großsiedlung Neuendorf gut auskennen.

Derzeit geht es vor allem darum, den bislang unbekannten Täter zu finden, der die Mülltonne mitten auf die Werner-von-Siemens-Straße stellte. Der wachsame 64-jährige Fahrer sah die Tonne, hielt an und räumte sie aus dem Weg. Als er zurück zu seinem Auto ging, wurde er von einem entgegenkommenden Wagen erfasst. Er starb noch an der Unfallstelle.

Um zu klären, wie es dazu kommen konnte, bittet die Polizei noch einmal um Zeugenhinweise (unter Telefon 0261/103 29 11, Kontakt auch via E-Mail). Besonders eine Gruppe von jungen Leuten, die zur Unfallzeit an der Stelle gesehen wurde, soll sich melden.

Laut Michael Wilbert kommt es immer mal wieder zu solchen „gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr“. Auch die Beamten beschäftigt der Fall: „Das mögen leichtsinnige Streiche sein, aber das Ausmaß wird dabei nicht erkannt. So tragisch wie hier haben auch wir es noch nicht erlebt.“

tim