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    Pokal-Märchen beendet: Leipzig unterliegt Augsburg

    Das Pokal-Märchen ist zu Ende: Fußball-Viertligist RB Leipzig ist in der 2. Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Gegen Bundesliga-Aufsteiger FC Augsburg verlor das Team von Trainer Peter Pacult unglücklich mit 0:1 (0:0).

    RB Leipzig - FC Augsburg
    Der Augsburger Daniel Brinkmann (r.) trifft zum 1:0, RB-Schlussmann Pascal Borel hat keine Chance.
    Foto: Hendrik Schmidt - DPA

    Leipzig verpasste damit eine erneute Überraschung wie beim 3:2-Erstrundensieg gegen den VfL Wolfsburg. Vor der Leipziger Rekordkulisse von 34 341 Zuschauern markierte Augsburgs Daniel Brinkmann in der 62. Minute das entscheidende Tor.

    In einer packenden Schlussphase verpassten die Gastgeber den ersehnten Treffer. «Wir sind sehr enttäuscht. Es wäre etwas anderes gewesen, wenn die uns fußballerisch an die Wand gespielt hätten. Aber wir waren mindestens ebenbürtig und hatten die besseren Torchancen», sagte Leipzigs Mittelfeldakteur Timo Röttger. Deswegen war Augsburgs Tobias Werner eher erleichtert als glücklich über den glanzlosen Erfolg. «Hauptsache ist, wir sind eine Runde weiter. Da fragt am Wochenende niemand mehr nach», meinte der 26-Jährige.

    Augsburgs Trainer Jos Luhukay ging gegen den ambitionierten und in jeder Spielminute gleichwertigen Viertligisten mit großem Risiko ins Spiel. Er veränderte sein Team im Vergleich zum letzten Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen (1:1) gleich auf zehn Positionen. Nur der Niederländer Lorenzo Davids, Cousin des ehemaligen Oranje-Weltstars Edgar Davids (zuletzt beim englischen Zweitligisten Crystal Palace aktiv, jetzt vereinslos), durfte in der Startformation bleiben. «Bei uns muss jeder Spieler jeden ersetzen können», sagte Torschütze Brinkmann.

    Die Gäste begannen gefällig und setzten mit Edmond Kapllani (10.) das erste Achtungszeichen. Im Gegenzug hatte Daniel Frahn, der in der ersten Runde beim 3:2 gegen den VfL Wolfsburg alle drei Treffer für die Leipziger erzielt hatte, die Führung aus Nahdistanz auf dem Fuß.

    So selbstbewusst wie die Leipziger im Vorfeld 5000 «Augsburger Pokalschlappen» in Form von Badelatschen verteilten, so frech spielte die Mannschaft von Trainer Peter Pacult auch nach einer halben Stunde auf. Mit gutem Pressing und aggressivem Zweikampfverhalten drängten die Sachsen den Bundesliga-16. immer mehr in die Defensive und hatten vor dem Wechsel die größeren Spielanteile. Ein Schuss von Timo Röttger (35.) im Strafraum konnte die Augsburger Abwehr gerade noch abwehren.

    Nach der Pause drückte RB Leipzig weiter. Die Augsburger, die vor zwei Jahren erst im Halbfinale bei Werder Bremen gestoppt wurden, schoben die Bälle ideenlos quer und setzten kaum kreative Akzente im Spiel. Wie aus dem Nichts verwertete Augsburg dann in der 62. Minute einen Konter, als Daniel Brinkmann einen Langpass von Tobias Werner nutzte und den Ball aus spitzem Winkel gekonnt durch die Beine von RB-Keeper Pascal Borel schob. In der Leipziger Schlussoffensive verteidigten die Augsburger mit Glück und Geschick ihre Führung.

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