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    Pokal: Salmrohr kommt ohne suspendierten Dino Toppmöller zur SG Zell

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    Sie standen beim letzten Pflichtspiel gegeneinander auf dem Feld und dürften sich auch am Mittwoch treffen: Zells Dini Hajdari (vorne) und Salmrohrs Daniel Schraps, der das Spiel, aus dem unser Foto stammt, am 20. März 2011 mit dem FSV 4:0 gegen Zell gewann.
Foto:  Alfons Benz
    Sie standen beim letzten Pflichtspiel gegeneinander auf dem Feld und dürften sich auch am Mittwoch treffen: Zells Dini Hajdari (vorne) und Salmrohrs Daniel Schraps, der das Spiel, aus dem unser Foto stammt, am 20. März 2011 mit dem FSV 4:0 gegen Zell gewann.
    Foto: Alfons Benz

    Eine Gemeinsamkeit haben beide Vereine in diesen Tagen aber durchaus: Eine Trennung sorgte hier wie da für Wirbel. In Zell musste bekanntlich vor dem Auswärtsspiel in Großkampen Trainer Manfred Mähser gehen, was beim schwachen 0:2 in der Eifel noch nicht von Erfolg gekrönt war. In Salmrohr sorgte die Suspendierung von Top-Torjäger und Ex-Profi Dino Toppmöller, der in Salmrohr Kapitän sowie spielender Co-Trainer war, für eine Menge Aufsehen. Der Sohn des früheren Bundesliga-Trainers Klaus Toppmöller soll dem Vernehmen nach die Machtfrage gestellt haben - entweder er oder Chefcoach Patrick Klyk. Der FSV-Vorstand positionierte sich eindeutig und suspendierte Toppmöller. Was genau zwischen Klyk und Toppmöller vorgefallen ist, darüber schweigen sich die Beteiligten aus. Fakt ist: Der 128-fache Zweitliga-Akteur spielt seit zwei Partien nicht mehr beim FSV - und damit auch nicht in Bullay.

    Fischer dabei, Mees nicht

    Ein Salmrohrer ist aber dabei - und seine Anfahrt ist kürzer als die der meisten einheimischen Spieler: Mathias Fischer aus St. Aldegund. Ob der Linksverteidiger von Beginn auflaufen wird, ist die Frage, denn in den jüngsten drei Begegnungen saß er nur auf der Bank. Ein weiterer FSV-Akteur aus dem COC-Kreis wäre froh, wenn er das überhaupt könnte - die Rede ist vom Briedeler Marc Mees. Der wechselte im Winter der eingangs erwähnten Zeller Rheinlandliga-Abstiegssaison nach Salmrohr, hat aber ein lange Leidenszeit wegen einer chronischen Patellasehnenentzündung hinter sich. Die Sehne riss schließlich, im März wurde Mees operiert. Nach zweimonatigem Aufbautraining versuchte er dann wieder, Stück für Stück ins Mannschaftstraining einzusteigen, aber die Schmerzen kamen zurück. Derzeit pausiert der 24-Jährige wieder - Ende offen. Zwei ehemalige Ellscheider stehen übrigens auch im Kader des FSV: Tobias Baier und Markus Bauer, beide sind ebenfalls nicht immer erste Wahl bei Klyk.

    Auf eine Salmrohrer Vergangenheit können indes einige Akteure aus dem Zeller Kader zurückblicken - allen voran Kapitän Peter Klaus, der bekanntlich mit Özgür Akin als Spielertrainer-Duo das Amt von Mähser übernommen hat. Klaus spielte vier Jahre beim FSV, zwei Jahre bei den A-Junioren, zwei Jahre bei den Senioren, bevor es über die Station Eintracht Trier (eine Saison) nach Zell ging. "Klar ist es etwas Besonderes, gegen Salmrohr zu spielen. Auch wenn die Liga natürlich wichtiger ist, sollte jeder brennen. Allein der Name Salmrohr ist Motivation genug." Die Chancen auf ein Weiterkommen schätzt Klaus so ein: "Salmrohr ist der große Favorit. Im Pokal ist aber immer etwas möglich, gerade auf dem kleinen Platz in Bullay kann viel passieren, wenn wir kompakt stehen."

    Halbfinale gegen Trier im Kopf

    Wer erinnert sich nicht an das Pokal-Halbfinale vor 1400 Zuschauern in Zell gegen Regionalligist Eintracht Trier im April 2010, das Trier glücklich nach Elfmeterschießen gewann. Klaus erinnert sich natürlich auch, allerdings nicht so gerne, denn damals fehlte er wegen einer Schulterverletzung. Heute Abend ist er dabei.

    Ob sein Trainerpartner Akin auch auf dem Feld stehen wird, wollen beide noch beratschlagen. Akin hat Probleme mit dem Sprunggelenk. In Großkampen wollte er ursprünglich draußen bleiben, kam aber zur Pause - und das auch, weil er und Klaus überhaupt nicht mit dem Auftritt ihres Teams zufrieden waren. Fehlen werden ihnen jedenfalls der Langzeitverletzte Sascha Schmitz sowie die rotgesperrten Tim Köhler und Ismail Kahyaoglu. Köhler lief übrigens in der Spielzeit 2010/2011 noch für Salmrohr gegen Zell auf, er wechselte im Winter der Vorsaison zur SG.

    Aus der Startformation des letzten Aufeinandertreffens vom 20. März 2011 sind auf Zeller Seite nur noch Akin, Dini Hajdari und Jochen Köhler dabei, die beiden Letztgenannten spielten ebenfalls schon für Salmrohr. Wie gesagt: Lange her ist es nicht, es kommt einem allerdings wie eine kleine Ewigkeit vor. Mirko Bernd

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