Berlin

Halbfinal-Playoff

Pilotprojekt im Volleyball: Berlin Volleys siegen vor Fans

Mit großer Freude haben die Berlin Volleys auf die Rückkehr der Zuschauer reagiert.

Volleys-Sieg
Mit Abstand und Maske: 800 Zuschauer verfolgten den Sieg der Berlin Volleys gegen Düren.
Foto: Andreas Gora/dpa

Im zweiten Playoff-Halbfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft durften im Rahmen eines Pilotprojekts 800 Zuschauer den 3:1-Halbfinal-Erfolg der Berlin Volleys gegen Düren bejubeln.

„Es ist dann einfach ein anderes Spiel. Das macht viel mehr Spaß“, sagte Angreifer Benjamin Patch. Selbst die unterlegenen Dürener fanden Gefallen an der Atmosphäre. „Das war zwar ungewohnt, macht aber mehr Bock. Es war einfach geil“, sagte Tim Broshog, Mittelblocker bei den Gästen.

Dank eines Konzepts mit Testungen aller Zuschauer vor dem Spiel und strengen Hygienevorschriften konnte das Match stattfinden. „Das System hat sich bewährt. Alles hat nach Plan funktioniert. Wir hatten keine Lücken im Testprozess und keinen positiven Fall“, sagte Volleys-Manager Kaweh Niroomand. Die Zuschauer hatten die Volleys mit Hilfe ihrer Klatschpappen unterstützt, Gesänge waren verboten.

Kritik an der Zulassung von Zuschauern wegen der Infektionsgefahr während der Coronavirus-Pandemie wies Niroomand zurück. „Alle Karten waren schnell vergriffen. Das verdeutlicht die Sehnsüchte der Menschen nach ein bisschen Normalität im Leben“, sagte er.

Wegen steigender Infektionszahlen sieht der Manager die angedachte Fortführung des Projekts im Fußball und Eishockey jedoch skeptisch. „Wir wollten einen Anfang machen, den der 1. FC Union und die Eisbären dann weiterführen. Die Sache wird aber wahrscheinlich nicht die Kontinuität haben, die wir uns gewünscht haben“, sagte er.

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