NEUWIED

Pianistischer Marathon zum Geburtstag

Friedrich Nietzsche meinte, kein anderer habe es so meisterlich verstanden wie Chopin, aus der einfachsten Grundform mit ausgeprägtem Formensinn das Komplizierteste folgerichtig zu entwickeln. Den besten Beweis dafür liefern seine Etüden, weit mehr als bloße, obgleich schon technisch höchst anspruchsvolle Fingerübungen, nämlich komprimierte Charakterstücke. Anlässlich des 200. Geburtstages Frédéric Chopins, mag dieser nun der 22. Februar oder der 1. März sein, nahmen sich Beate Toyka und Thomas Solzbacher bei ihrem Konzert im Roentgen-Museum risikofreudig gleich der geballten Etüden-Kunst des Jubilars an, seiner op. 10 und 25, ergänzt um die vier Balladen.

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