Pfusch beim Kölner U-Bahn-Bau zieht weitere Kreise

Köln (dpa). Nach dem Pfusch beim Kölner U-Bahn-Bau weitet sich der Skandal aus. Die Kölner Staatsanwaltschaft bestätigte, dass es Hinweise auf gefälschte Ankerprotokolle bei den Arbeiten an der ICE- Trasse Nürnberg-München gebe. Deshalb sollen nun auch die bayerischen Behörden ermitteln. Gestern waren die Büros der Baufirmen für den Kölner U-Bahn-Bau durchsucht worden. Die Staatsanwaltschaft hatte danach die Baufirma Bilfinger Berger über den Verdacht auf Manipulationen beim Bau der ICE-Trasse informiert.