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Peters gibt Ambitionen auf Wahl zum DFB-Präsidenten auf

Peter Peters hat seine Ambitionen auf die Wahl zum DFB-Präsidenten aufgegeben.

Peter Peters
Will nicht mehr DFB-Präsident werden: Peter Peters.
Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

„Ich habe Interesse gezeigt“, sagte Peters dem WDR. „Ich habe aber genauso deutlich gesagt, dass ich das nur mache, wenn ich das Vertrauen der Amateurvertreter habe. Und ich denke, die Amateurvertreter werden den alten Weg einschlagen und wieder einen Vertreter aus ihrem Kreise wählen. Das muss man respektieren.“ Der DFL-Aufsichtsratschef führt den Deutschen Fußball-Bund aktuell übergangsweise zusammen mit Rainer Koch.

Zuvor hatten sich die Landesverbandschefs darauf festgelegt, dass die Kandidaten für die DFB-Präsidentschaftswahl im kommenden März aus dem Amateurbereich kommen sollen. Darüber sollen nun die Präsidenten der Regionalverbände mit dem Profilager der Deutschen Fußball-Liga konferieren.

Der DFB sucht nach dem von internen Krisen begleiteten Rücktritt von Fritz Keller im Mai neues Personal an der Spitze. Gewählt werden soll am 11. März beim DFB-Bundestag. Der oder die Neue soll nach dem Willen der Amateurchefs mit mehr Kompetenzen ausgestattet werden.

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