Archivierter Artikel vom 06.02.2011, 16:50 Uhr
Presque Isle

Peiffer nähert sich WM-Form

Vier Starts, zwei Siege: Gut einen Monat vor dem Start der Weltmeisterschaften zeigt die Formkurve der deutschen Biathleten weiter nach oben.

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Schießen
Der deutsche Biathlet Arnd Peiffer schießt.

Arnd Peiffer untermauerte mit dem Erfolg im 10-Kilometer Sprint seine Medaillenambitionen, auch wenn er im Verfolgungsrennen beim letzten Schießen seinen vierten Weltcup-Sieg verschenkte. «Die Form stimmt. Aber ich ärgere mich extrem über mich selbst. Ich war so nah dran, habe es aber heute nicht hingekriegt», sagte der 23-Jährige, der die einjährige Siegesflaute der Männer in Einzelkonkurrenzen gestoppt hatte.

Peiffer hatte im Verfolger nach zwei fehlerlosen Schießeinlagen im liegenden Anschlag seinen Vorsprung zwischenzeitlich gar auf 1:20 Minuten ausgebaut. Den sicheren Sieg vor Augen kam er dann aber ins Wanken. «Ich war wegen der tiefen Strecke schon ein bisschen angeknockt. Dann noch der Wind, da kam heute eins zum anderen», resümierte der 23-Jährige gewohnt gelassen. Andreas Birnbacher, der nach vierwöchiger Krankheitspause wieder in den Weltcup einstieg, lieferte mit Platz neun am Sonntag und Rang 13 im Sprint zwei gute Resultate ab. Christoph Stephan wurde im Sprint Siebter, gab im Verfolger aber nach der dritten Schießeinlage das Rennen auf.

Die deutschen Biathletinnen haben zum Abschluss des Weltcups im amerikanischen Presque Isle im Verfolgungsrennen die Podestplätze verpasst. Die zweimalige Olympiasiegerin Magdalena Neuner leistete sich bei schwierigen Windbedingungen insgesamt sieben Fehler und musste sich am Ende trotz guter Laufform mit Platz vier zufriedengeben. Ihren sechsten Saisonsieg sicherte sich die Norwegerin Tora Berger. Sie verwies Marie Dorin aus Frankreich und die Weißrussin Darja Domratschewa auf die Plätze.