Archivierter Artikel vom 04.03.2011, 16:22 Uhr
München

PC und Fernseher kein guter Zeitvertreib

Mit Flimmerkiste und Computer sollten sich Kinder nur ganz selten ihre Zeit vertreiben. Übermäßiger Konsum vor dem vierten Lebensjahr erhöhe das Risiko für spätere Aufmerksamkeitsstörungen, warnt die Stiftung Kindergesundheit in München.

Wer länger vor den Geräten sitzt, bewege sich außerdem weniger und neige damit eher zu Übergewicht. Die Mediziner mahnen, zum Beispiel Computerspiele nie als «elektronische Babysitter» zu benutzen. Kinder unter zwei Jahren sollten überhaupt nicht fernsehen und Vorschulkinder höchstens 30 Minuten, raten die Experten. Im Grundschulalter müssten feste Regeln gesetzt werden – zum Beispiel erst Hausaufgaben und dann Surfen. Die gesetzten Zeiten sollten Eltern überwachen. Und sie prüfen besser auch, was sich ihr Nachwuchs im Fernsehen und am Rechner so alles anschaut. Gemeinsame Ausflüge und Sport seien sinnvolle Freizeitalternativen ohne Medien.