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München

Patienten müssen bei versäumter Massage zahlen

Auch bei einem versäumten Massagetermin müssen Patienten laut einem Urteil des Münchner Amtsgerichts zahlen. Nur wenn der Patient mit einem ärztlichen Attest beweisen kann, dass er zum vereinbarten Zeitpunkt nicht kommen konnte, zahlt er nicht.

Dies hat das Amtsgericht München entschieden (Aktenzeichen: 163 C 33450/08). Geklagt hatte ein Masseur, dem ein Termin im Juli 2008 nicht bezahlt worden war. Seine Patientin war nicht erschienen, weil sie ihrer Darstellung zufolge sonntags zuvor Migräne bekommen hatte und deshalb im Bett geblieben war.

Den Masseur habe sie am Wochenende nicht erreichen können, sagte die Frau. Auf dem Anrufbeantworter der Praxis habe sie keine Nachricht hinterlassen können. Am Montagmorgen sei ihr die Bitte um Verlegung des Termins dann abgeschlagen worden. Später stellte der Masseur den Termin in Rechnung. Daraufhin zahlte die Frau nicht, der Masseur klagte und bekam nun recht. Das Wort der Frau reiche nicht aus, sie hätte ihre Migräne mit ärztlichem Attest beweisen müssen. Auch ein Abzug von Behandlungskosten, weil sich der Masseur nach Ansicht der Frau Aufwendungen erspart hatte, müsse nicht vorgenommen werden, befand das Gericht. Das Urteil ist rechtskräftig.

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