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Burghausen

Osnabrück steigt nach 1:0 in Burghausen auf

dpa

Lila Laune in Burghausen: Der VfL Osnabrück hat mit dem fünften Auswärtssieg der Saison den erwarteten Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga perfekt gemacht.

Dank des «Goldenen Tores» von Aleksandar Kotuljac in der 17. Minute gewannen die Osnabrücker am letzten Spieltag der 3. Liga mit 1:0 (1:0) bei Wacker Burghausen. «Ich bin froh, dass wir es gemacht haben. Es wäre tragisch gewesen, wenn wir es heute nicht geschafft hätten», sagte der glückliche Trainer Karsten Baumann, der mit seinen lila gekleideten Spielern auch die Drittliga-Meisterschaft feierte. Durch die 1:2-Niederlage von Mitaufsteiger FC Erzgebirge Aue eroberte der VfL am letzten Spieltag nach die Tabellenspitze.

Für die Osnabrücker ist die gefeierte Rückkehr in die 2. Liga ein Happy End nach einem Jahr mit Höhen und Tiefen in Extrem-Form. Der Trauer über den Abstieg aus der 2. Bundesliga folgten drei Siege im DFB-Pokal gegen höherklassige Mannschaften und der Schock des Wettskandals: Profis des letztjährigen Teams sind verwickelt und hatten möglicherweise ihren Anteil am Sturz in die Drittklassigkeit.

Für Furore hatten die Osnabrücker vor dem Wiederaufstieg vor allem im Pokal gesorgt. Nach den Siegen gegen Zweitligist Hansa Rostock sowie die Bundesligisten Hamburger SV und Borussia Dortmund scheiterte der VfL erst im Viertelfinale am FC Schalke 04. Neben dem Image-Gewinn lohnten sich die Pokal-Überraschungen vor allem finanziell. Der klamme Club kassierte rund drei Millionen brutto.

Im Sommer vergangenen Jahres musste der VfL neu anfangen. Nach dem Abgang von Claus-Dieter Wollitz, der zu Energie Cottbus ging, wurde Karsten Baumann als Trainer verpflichtet. Die Mannschaft wurde fast komplett umgebaut, wobei der Transfer von Björn Lindemann der wichtigste war. Der 26 Jahre alte Profi ist der Spielmacher des VfL und mit elf Treffern zugleich der erfolgreichste Torschütze. Wichtige Stützen sind zudem Torwart Tino Berbig und Abwehrchef Angelo Barletta.

Für den VfL ist es der vierte Aufstieg innerhalb von zehn Jahren. 2000 waren die Osnabrücker als Meister der Regionalliga aufgestiegen, 2003 und 2007 als Vizemeister. Den Aufstieg verdanken die Osnabrücker vor allem ihrer Heimstärke. Sie fuhren zu Hause 15 Siege bei drei Remis und einer Niederlage ein. Auswärts spielte der VfL dagegen erschreckend schwach, gewann nur fünf Partien. Doch im Saisonfinale am Samstag wurde der direkte Wiederaufstieg ins Unterhaus auf fremdem Platz perfekt gemacht.

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