Archivierter Artikel vom 14.04.2010, 14:50 Uhr

Opel sieht Staatshilfe näher gerückt

Rüsselsheim (dpa). Der Autobauer Opel ist nach eigener Einschätzung deutscher Milliardenhilfe einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Das Unternehmen gelte nun auch in der Berliner Politik als Opfer der Wirtschaftskrise, sagte Opel-Chef Nick Reilly der Wochenzeitung «Die Zeit». Von dieser Frage hängt unter anderem ab, ob Staatshilfen fließen dürfen. Die Tochter des US-Autokonzerns General Motors strebt für seine Sanierung Staatshilfen von insgesamt 1,8 Milliarden Euro an, davon allein 1,3 Milliarden aus Deutschland.