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Frankfurt/Main

Offenbacher Aufbruchstimmung – Umbruch bei Wehen

dpa

Aufbruchstimmung bei den Kickers Offenbach – Umbruch beim SV Wehen Wiesbaden: Die hessischen Fußball-Drittligisten haben das Saisonfinale abgehakt und vor dem letzten Spieltag mit den Zukunftsplanungen begonnen.

Für die Kickers geht es am 8. Mai gegen Bayern München II nur noch um einen anständigen Ausklang. Gleiches gilt zur selben Zeit für Wehen im Spiel bei der SpVgg Unterhaching.

Hinter den Kulissen wird längst für die kommende Spielzeit geplant. «Vier Verträge laufen aus, zwei haben wir nicht verlängert. Der Trainer hat sieben Spielern mit gültigen Verträgen mitgeteilt, dass es für ihre eigene Karriere besser sei, sich umzuorientieren», erklärte SVWW-Geschäftsführer Wolfgang Gräf auf der Homepage Vereins.

Unter anderem hatte sich Wehen vom 32 Jahre alten Sascha Amstätter getrennt und auch den Kontrakt mit dem ehemaligen Lauterer Sebastian Reinert nicht verlängert. Mit dem kurzfristig verpflichteten Ex- Offenbacher Suat Türker bestünde noch Gesprächsbedarf, hieß es.

«Der Trainer hat bestimmte Vorstellungen, wie seine Mannschaft spielen und auftreten soll. Danach richtet sich das Anforderungsprofil an jeden einzelnen Spieler. Wir wollen hier etwas aufbauen, den Verein in allen Bereichen weiter professionalisieren», betonte Gräf. An bestehende Vereinbarungen werde sich dabei gehalten.

Der Stellenwert des SVWW in der 3. Liga sei noch nicht so gut, «wie wir uns das wünschen». Deshalb sei der SVWW für die absoluten Topspieler noch nicht so attraktiv. «Wir haben noch einige Stellen offen, eine davon ist eine neue Nummer 1. Mit Alf Mintzel haben wir schon eine gute Verstärkung realisiert. Die nächste folgt in Kürze», so Gräf.

Bei Kickers Offenbach hat Trainer Wolfgang Wolf mit seiner Vertragsverlängerung mit Option bis 2012 die Weichen zum erneuten Anlauf für die Rückkehr in die 2. Bundesliga gestellt. «Um den Aufstieg mitzuspielen ist Voraussetzung, dass ich hiergeblieben bin. Etwas anderes kann man den Fans auch nicht verkaufen», sagte der 52-Jährige in der «Offenbach-Post».

«Wir werden in allen Mannschaftsteilen nachlegen. Ich brauche ein Gleichgewicht zwischen jungen, erfahrenen Spielern und jede Position muss doppelt besetzt sein», forderte Wolf. Trainingsbedingungen, Scoutingsystem, Jugend- und Amateurbereich müssten verbessert werden. «Da liegt noch viel Geld brach. Da wird das neue Stadion eine entscheidende Rolle spielen.»

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