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Leipzig

Offenbach bleibt Spitze – «Tiger» Gerland tobt

dpa

Konträre bayerische Gefühlswelten in der 3. Fußball-Liga: Ex-Bayern-Profi Mario Basler landete als Coach im vierten Pflichtspiel mit Wacker Burghausen endlich den ersehnten Befreiungsschlag, Bayern-Trainer Hermann Gerland tobte dagegen nach dem Abpfiff.

Die Reserve des deutschen Meisters hatte sich beim 1:3 in Dresden bis auf die Knochen blamiert. «Wir haben uns ja nicht mal gewehrt. Wir waren nicht mal ein Gegner. Einige Spieler träumen von der deutschen Meisterschaft und der Champions League, aber was war das heute? Es war noch nicht einmal der Wille zum Sieg dagewesen», fauchte der Trainer-Haudegen mit dem Spitznamen «Tiger».

Den nötigen Siegeswillen hatte hingegen Tabellenführer Kickers Offenbach: Gegen das Schlusslicht VfR Aalen musste der Favorit bis zur 80. Minute warten, ehe dem gerade eingewechselten Marius Laux die Führung gelang. Mit seinem siebten Saisontor sicherte Olivier Occean (90.+2) in der Nachspielzeit den Erfolg und somit die Tabellenspitze vor dem stark aufkommenden FC Hansa Rostock. Die Hanseaten kamen beim SV Babelsberg zu einem 2:0. Dritter ist der SV Wehen-Wiesbaden, der sich durch zwei Treffer von Zlatko Janjic mit 2:0 beim 1. FC Heidenheim behauptete. Am Sonntag hielt auch Jahn Regensburg dank eines 2:1-Auswärtssieges beim FC Carl Zeiss Jena Anschluss zur Spitze. Dabei hatten die Bayern gegen erschreckend harmlose Thüringer leichtes Spiel.

Da die zweite Mannschaft von Werder Bremen beim 3:0 gegen den VfB Stuttgart II genauso ihren ersten Sieg landete wie der von Basler betreute SV Wacker Burghausen gegen Rot-Weiß Erfurt, ist Rot-Weiß Ahlen nach einem 0:2 bei Eintracht Braunschweig das einzige noch sieglose Team der Liga nach dem 7. Spieltag.

In Burghausen musste Basler lange auf sein Glück warten. Zwei verschossene Foulelfmeter waren zuvor die Höhepunkte: Zunächst scheiterte der neu verpflichtete Eric Agyemang am Erfurter Torhüter (15.), dann machte es der Thüringer Tino Semmer auf der Gegenseite nicht besser (23.). Die Erlösung brachte dann der Nigerianer Darlington Omodiagbe in der 88. Minute. «Es war eine schwere Geburt, meine Mannschaft muss sich nach vorne mehr zutrauen und ein größeres Risiko eingehen», sagte Basler, der Agyemang trotz des vergebenen Elfmeters in Schutz nahm: «Er sorgt ständig für Unruhe und lauert überall. Er wird ein wichtiger Spieler für uns sein.»

In Stuttgart feierte Felix Kroos, Bruder von Nationalspieler Toni, einen gelungenen Einstand. Beim 3:0 erzielte der von Rostock an die Weser gewechselte im ersten Spieler für Werder Bremen II sein erstes Tor. Einen 3:1-Heimsieg feierte der 1. FC Saarbrücken gegen den SV Sandhausen. Die SpVgg Unterhaching trennte sich von TuS Koblenz 1:1. Da grantelte auch der ehemalige Bayern-Profi Klaus Augenthaler mit seinem Team: «Wir sind gut reingekommen, aber auch schnell wieder rausgekommen.»

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