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Nur zu dünne Kinder zum Stillen wecken

Großenseebach (dpa/tmn) – Wächst ein Kind normal heran, muss es nicht zum Stillen geweckt werden – selbst wenn es sehr viel schläft. Nimmt es allerdings nicht richtig zu, kann das nötig werden.

Trinke das Kind aufgrund seines großen Schlafbedürfnisses zum Beispiel nur viermal am Tag, sei das unter Umständen zu wenig, erklärt Gabi Andres von der Interessengemeinschaft freiberuflicher Kinderkrankenschwestern IG-kikra. Dann lohne es sich, mit der Hebamme zu sprechen.

Ein Kind zum Stillen aus dem Tiefschlaf zu reißen, ist aber auch keine gute Idee. Dann ist es möglicherweise zu müde, um richtig zu trinken, sagt die Kinderkrankenschwester aus dem bayerischen Großenseebach. Deshalb gilt es, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Sind die Augen nicht fest geschlossen, bewegen sich die Lippen oder nimmt das Kind die Fäuste an den Mund, schläft es nicht mehr tief und kann geweckt werden.

Interessengemeinschaft freiberuflicher Kinderkrankenschwestern IG-kikra: www.ig-kikra.de

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