Archivierter Artikel vom 12.02.2013, 11:10 Uhr

Nowitzki plagt bei Trainingspausen schlechtes Gewissen

Frankfurt/Main (dpa). Erfolgreich durch ein schlechtes Gewissen – Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat in einem Interview einen ganz besonderen Antrieb offenbart.

Superstar
Dirk Nowitzki ist der Star der Dallas Mavericks.
Foto: Larry W. Smith – DPA

Man brauche im Leistungssport «Willenskraft und hartes Training», sagte der 34-Jährige dem Lifestylemagazin «Men's Health». «Das geht bei mir sogar so weit, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich mal nicht zum Training in die Halle gehe. Dann denke ich mir: Da ist irgendjemand jetzt gerade in der Halle oder auf dem Laufband, und du machst gar nichts. Dieser Gedanke hat mir stets geholfen, mich zu pushen.»

Nowitzki spielt seit 14 Jahren in der nordamerikanischen Profiliga NBA für die Dallas Mavericks. Sein Ehrgeiz sei so groß, dass er im Training häufig «ungewöhnliche Wege» gehe, wie er verriet. «Anstatt isoliert Krafttraining zu machen, sind wir viel gerudert, haben es mit dem Fechten probiert. Die Fechter machen das super: Sie sind im Angriff, sind aber auch immer in einer Verteidigungsposition.»