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    Sotschi

    Notizen von den Olympischen Winterspielen in Sotschi

    Die Splitter des Tages von den Olympischen Winterspielen in Sotschi.

    Star-Geigerin
    Vanessa Mae bei der Eröffnungsfeier.
    Foto: Barbara Walton – DPA

    WARTEREI: Wegen einer Interviewanfrage hat Stargeigerin Vanessa Mae nicht viel von der Eröffnungsfeier bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi gesehen. Die 35 Jahre alte Starterin im alpinen Slalom sollte im russischen Fernsehen einen Kommentar abgeben. «Die haben sich in ihrem eigenen Land verlaufen», sagte Mae der ARD. «Deswegen habe ich fast die komplette Feier verpasst. Aber der Einlauf der Nationen war ein Erlebnis.» Sie war hinter dem thailändischen Fahnenträger Kanes Sucharitakul gegangen.

    KUFEN-MEKKA: Die Gäste des traditionsreichen Kufenstüberls hoffen am Sonntag beim Rodel-Einsitzer der Männer auf das erste Gold im Eiskanal. Zum siebten Mal hat der frühere Rodler Rudi Größwang sein zünftiges Kufen-Mekka bei Winterspielen geöffnet. Diesmal dürfen sich die Eiskanal-Fans im Kufenstüberl, das ans Deutsche Haus in Krasnaja Poljana angegliedert ist, unter anderem auf mehr als 2500 Brezn, 500 Kilo Leberkäs, 350 Kilo Weißwürste und 2700 Liter Weißbier freuen. Die Sotschi-Eröffnungsfeier genossen so am Freitag unter anderem Rodel-Legende Georg Hackl sowie die zweimalige Olympiasiegerin Sylke Otto.

    POSTERBOY: Der französische Eisschnellläufer Benjamin Mace stellt sich auf seiner Webseite und via Twitter mit freiem Oberkörper und in die Luft gestreckten Schlittschuhen vor. «Ich habe das Foto-Shooting genossen. Ich wollte den Menschen zeigen, dass Eisschnelllauf ein echter Sport ist. Ich habe bisher nur positive Rückmeldungen.» Mace wechselte 2010 vom Shorttrack zum Eisschnelllauf und geht in Sotschi über 1000 und 1500 Meter an den Start.

    AUSRÜSTUNG: Der amerikanische Eiskunstläufer Jason Brown hat mit der Einkleidung für Olympia seine Schuh-Auswahl mehr als verdoppelt. Der 19-Jährige besaß vorher drei Paar, hinzu kamen vier nagelneue. «Ich war einfach geschockt, als ich realisierte, dass ich ein Olympionike bin», sagte der amerikanische Vizemeister. Um ihn live in Sotschi zu sehen, sind 18 seiner Verwandten angereist.

    DURST: Die Langläufer leiden bei ihren Wettkämpfen unter den Bedingungen in Krasnaja Poljana. Die Höhenluft und die hohen Temperaturen erfordern mehr Flüssigkeitsaufnahme bei den Rennen als normal. «Ich muss einen Tag vor dem Wettkampf fünf bis sechs Liter trinken, sonst stehe ich es nicht durch», sagte Nicole Fessel aus Oberstdorf, die 14. im Skiathlon geworden war und dabei unter Krämpfen litt.

    KRAFTMEIEREI: Aksel Lund Svindal stellte seine enormen Kräfte diesmal nicht auf der Piste unter Beweis. Das norwegische Skifahr-Ass trug die Landesfahne bei der Eröffnungsfeier einhändig ins Olympiastadion. Damit war das Kraftpaket eine Ausnahme unter den meist beidhändigen Fahnenschwenkern, auch wenn ihm das nicht jeder zugetraut hatte. Das norwegische Eishockey-Team bot ihm an, die Fahne zu übernehmen, falls er müde werde und eine Pause brauche, berichtete der dreifache Medaillengewinner von Vancouver 2010. Da musste Svindal martialisch werden: «Ich sagte sowas wie, ich bringe euch um und trage die Flagge einhändig», berichtete der Sonnyboy am Samstag.

    STAATSBESUCH: Hohen Besuch hatten die weißrussischen Biathletinnen beim Abschlusstraining am Samstag. Staatspräsident Alexander Lukaschenko verschaffte sich persönlich bei der letzten Übungseinheit von Darja Domratschewa, der größten Goldhoffnung seines Landes, einen Eindruck von deren Form. Auswahltrainer Claus Siebert konnte zufrieden feststellen, dass die derzeitige Zweite im Gesamtweltcup sehr konzentriert, treffsicher und selbstbewusst zu Werke ging.

    ZAHNARZT STATT TRAINING: Biathlet Andreas Birnbacher hat seinen trainingsfreien Tag zum Zahnarzt-Besuch genutzt. Der Schlechinger ließ sich einen Zahn abschleifen, an dem ein kleiner Splitter abgebrochen war.

    AUSBRUCH: Nach einer Dusche in seinem Zimmer im olympischen Dorf war US-Bobfahrer Johnny Quinn plötzlich im Bad eingesperrt – und musste zu roher Gewalt greifen. «Die Tür war verklemmt oder verschlossen», twitterte der bullige Texaner. Für den früheren American-Football-Profi mit seinen knapp 100 Kilo kein Problem: Quinn rammte sich einfach in die Freiheit. Zum Beweis twitterte der 1,88-Meter-Mann ein Foto der völlig zerstörten Tür.

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