Archivierter Artikel vom 15.03.2010, 13:26 Uhr
Berlin

Nicht von billigem Baugeld verleiten lassen

Viele Banken bieten Baudarlehen zurzeit sehr günstig an. Das sollte Interessenten aber nicht dazu verleiten, sich ohne sorgfältiges Durchrechnen in einen Immobilienkauf zu stürzen, rät der Bundesverband deutscher Banken in Berlin.

Die Experten machen das mit einem Rechenbeispiel deutlich: Selbst bei einem Zins von 3 Prozent muss ein Verbraucher, der einen Kredit in Höhe von 100 000 Euro aufgenommen hat und mit 1 Prozent tilgt, pro Monat 333 Euro bezahlen. Wer sich an den Ratschlag der Experten hält und eine höhere Tilgung vereinbart, hat auch eine größere Belastung.

Außerdem müssen «Häuslebauer» bei ihrer Kalkulation darauf achten, mit dem sogenannten Effektiv- und nicht mit dem Nominalzinssatz zu rechnen. Ersterer ist höher, weil er auch die zusätzlich entstehenden Kosten wie zum Beispiel die für die Bearbeitung enthält. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf hin.