Paris

Neue Wendungen in französischer Schwarzgeldaffäre

In der Schwarzgeldaffäre um Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und die Multimilliardärin Liliane Bettencourt gibt es eine überraschende Wende. Die Hauptbelastungszeugin bezeichnete einen Teil der ihr zugeschriebenen Beschuldigungen als falsch. Entlastet sind Sarkozy und sein Umfeld aber nicht. Einige spektakuläre Aussagen erhält die Ex-Buchhalterin Bettencourts aufrecht. So sei es richtig, dass sie gebeten worden sei, in der heißen Phase des Präsidentschaftswahlkampfes 150 000 Euro für den heutigen Arbeitsminister Eric Woerth zu besorgen.