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    Neuauflage des Vorjahres: Williams gegen Asarenka

    Serena Williams und Victoria Asarenka kämpfen bei den US Open um den letzten Grand-Slam-Titel der Saison. In einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels trifft die Weltranglisten-Erste aus den USA am Sonntag auf die Nummer zwei der Tennis-Welt aus Weißrussland.

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    Serena Williams strebt bei den US Open erneut den Titel an.
    Foto: Andrew Gombert - DPA

    «Den Titel hier erfolgreich zu verteidigen, wäre großartig. Aber ich muss gegen eine starke Spielerin gewinnen, und ich muss mein bestes Tennis spielen», sagte Williams nach ihrem mühelosen 6:0, 6:3-Erfolg im Halbfinale gegen die Chinesin Li Na. Asarenka hatte sich wenige Stunden zuvor ebenfalls souverän mit 6:4, 6:2 gegen die italienische Außenseiterin Flavia Pennetta durchgesetzt.

    Asarenka greift im Finale von New York nach ihrem dritten Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier. Für Williams wäre es der 17. Titel bei einem der vier wichtigsten Turniere weltweit. Sollte die 31-Jährige wie schon im vergangenen Jahr erneut gegen Asarenka gewinnen, fehlt ihr mit dann 17 Grand-Slam-Titeln nur noch ein Erfolg, um zu Chris Evert und Martina Navratilova (je 18) aufzuschließen.

    «Ich habe schon mal darüber nachgedacht, aber ich kann jetzt nicht daran denken. Es ist schon so nah, aber es ist auch noch so weit weg», sagte Williams. Nach einer kurzen Erholungspause trat die viermalige US-Open-Championesse am Freitag auch noch mit ihrer Schwester Venus im Doppel-Halbfinale an, verlor aber 4:6, 2:6 gegen das tschechische Duo Andrea Hlavackova/Lucie Hradecka.

    Asarenka ist eine von nur drei Spielerinnen, gegen die Serena Williams in diesem Jahr schon verloren hat. Und die einzige, gegen die sie gleich zweimal verlor, im Finale von Doha Anfang des Jahres und bei der US-Open-Generalprobe im Endspiel von Cincinnati.

    «Ich habe das Gefühl, dass sie ihr bestes Tennis spielt, wenn sie gegen mich spielt», sagte Williams. Sie hat bislang im ganzen Turnierverlauf nur 16 Spiele abgegeben und im Viertelfinale die Spanierin Carla Suárez Navarro sogar mit 6:0, 6:0 deklassiert.

    Doch auch Asarenka tritt bislang sehr selbstbewusst auf und hat vor allem nach den Satzverlusten in der dritten Runde gegen Alizé Cornet und im Achtelfinale gegen Ana Ivanovic Nervenstärke gezeigt. Über die unglückliche Final-Niederlage im vergangenen Jahr möchte die Australian-Open-Gewinnerin von 2012 und 2013 daher auch nicht mehr nachdenken. «Ich sollte nicht zu viel Aufmerksamkeit darauf verwenden, was in der Vergangenheit war. Ich werde versuchen, mein bestes Tennis zu spielen. Wenn du gegen Serena antrittst, hast du nur eine Chance, wenn du dein bestes Tennis spielst», sagte Asarenka.

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