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    NBA: Zähe Verhandlungen im Tarifstreit

    Im NBA-Tarifstreit ringen Clubbesitzer und Basketball-Profis weiter um eine Einigung. Obwohl eine 16-stündige Marathonsitzung in New York keinen Durchbruch gebracht hatte, setzen beide Seiten ihre Verhandlungen unter der Leitung des staatlichen Vermittlers George Cohen fort.

    Vermittler
    George Cohen soll Clubbesitzer und Spieler zur Einigung führen.
    Foto: JUSTIN LANE - DPA

    Der Anwalt soll als erfahrener Schlichter von Arbeitskämpfen in amerikanischen Profiligen die zähen Gespräche voranbringen. Das weitere Treffen am Mittwoch werteten US-Medien zumindest als kleines positives Zeichen dafür, dass ein Ende des Lockouts doch noch in naher Zukunft möglich ist. Eigentlich hatte NBA-Boss David Stern damit gedroht, weitere Spiele zu streichen, sollte es keinen Durchbruch geben. Für Mittwoch und Donnerstag sind in New York interne Meetings der Clubbesitzer anberaumt. Stern und Co. zogen es aber vor, weiter mit den Profis zu verhandeln.

    Am frühen Morgen hatte beide Verhandlungsseiten das Tagungshotel kommentarlos verlassen. «Der staatliche Vermittler George Cohen hat beide Seiten gebeten, öffentliche Kommentare zu unterlassen. Beide Seiten haben dem zugestimmt», teilte die NBA anschließend lediglich mit.

    Als Knackpunkte in den zähen Diskussionen kristallisieren sich zwei Punkte heraus. Zum einen ringen Vereine und Spieler nach wie vor um eine Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von rund 4,3 Milliarden Dollar. In dem am 30. Juni ausgelaufenen Tarifvertrag hatten die Spieler 57 Prozent der Einnahmen bekommen, die Clubs 43 Prozent.

    Zudem stößt der Vorstoß der Clubbesitzer, die Luxussteuer zu erhöhen, auf Widerstand der Spieler. Bislang müssen Vereine, die gegen die Gehaltsobergrenze (Salary Cap) verstoßen, für jeden Dollar, den sie zu viel ausgeben, einen weiteren Dollar in einen Fonds einzahlen. Die Liga will diese Luxussteuer deutlich erhöhen, um die Vereine so zu mehr Gehaltsdisziplin zu zwingen. Die Profis lehnen dies ab, weil sie fürchten, dass die Clubs dann seltener gegen diese Regel verstoßen und sie so Einbußen in Kauf nehmen müssen.

    Die Spieler sind seit dem 1. Juli ausgesperrt. Nachdem trotz mehrfacher Verhandlungen keine Fortschritte zu erkennen gewesen waren, hatte NBA-Chef David Stern die Partien der ersten beiden Saisonwochen abgesagt. Die Spielzeit sollte am 1. November mit dem Duell zwischen Meister Dallas Mavericks und den Chicago Bulls eröffnet werden.

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