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Basketball

NBA: Chicago auf Platz eins im Osten – James mit Bestwert

DeMar DeRozan hat die Chicago Bulls per Dreier mit der Schlusssirene zum 108:106-Auswärtssieg über die Indiana Pacers geführt.

Los Angeles Lakers – Portland Trail Blazers
Lakers-Superstar LeBron James lässt sich feiern.
Foto: John Mccoy/FR171591 AP/dpa

Indianapolis (dpa) – DeMar DeRozan hat die Chicago Bulls per Dreier mit der Schlusssirene zum 108:106-Auswärtssieg über die Indiana Pacers geführt.

Durch ihren sechsten Erfolg in Serie stehen die Bulls in der NBA nun auf dem ersten Platz der Eastern Conference – dank des direkten Vergleichs vor den Brooklyn Nets, die wie die Bulls eine Bilanz von 23:10 Siegen aufweisen.

Damit bleibt der ehemalige Basketball-Bundestrainer Chris Fleming als Coach in der Verantwortung weiter ungeschlagen. Der eigentliche Assistenztrainer Chicagos hat für Billy Donovan übernommen. Der Bulls-Chefcoach befindet sich derzeit noch in Quarantäne wegen des Gesundheits- und Sicherheitsprotokolls der NBA während der Coronavirus-Pandemie. Alle vier Partien unter Fleming haben die Bulls gewonnen.

Lakers-Star mit Bestwert

LeBron James führte mit einer erneut starken Leistung die Los Angeles Lakers zu einem 139:106 (69:54)-Heimerfolg über die Portland Trail Blazers. Der Superstar erzielte einen persönlichen Saisonbestwert von 43 Zählern, damit erreichte James zum siebten Mal in Serie die Marke von mindestens 30 Punkten.

Die deutschen Nationalspieler Dennis Schröder (Boston Celtics), Maxi Kleber (Dallas Mavericks) und Isaac Bonga (Toronto Raptors) verpassten die Partien ihrer Teams, da sie sich noch in Quarantäne befinden. Isaiah Hartenstein fehlte bei den Los Angeles Clippers weiterhin auf Grund einer Sprunggelenksverletzung, Daniel Theis kam bei den Houston Rockets wiederholt nicht zum Einsatz.

ESPN: NBA reduziert Quarantänezeit

DieNBA wird einem Medienbericht zufolge die Quarantänezeit von geimpften Spielern, die positiv auf das Coronavirus getestet worden und symptomfrei sind, reduzieren. Solche Spieler werden sich nur noch fünf statt wie bislang sieben Tage isolieren müssen, wie der US-Sender ESPN berichtete. Eine Bestätigung der Liga gab es zunächst nicht.

Die NBA wolle damit erreichen, dass weniger Spiele auf Grund dezimierter Kader verlegt werden müssen, hieß es in dem Bericht weiter. Nach ESPN-Informationen hatten sich bis zum Stand am Freitagmorgen in dieser Saison 260 Spieler in Quarantäne begeben müssen, alleine 247 im Monat Dezember. Im sogenannten Gesundheitsprotokoll der Liga werden Spieler geführt, die entweder positiv auf das Coronavirus getestet worden sind oder engen Kontakt zu einer solchen Person hatten.

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